Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft

Eine Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft (AWG) war in der DDR eine staatlich subventionierte Baugenossenschaft, die durch die Mitarbeiter in bestimmten Betrieben oder in bestimmten Institutionen gegründet werden konnten. Eine AWG hatte also immer einen Trägerbetrieb (z.B. ein VEB), der seinen Mitarbeitern Wohnungen bereitsellte und dessen Mitglieder zum Teil am Bau der Wohnungen beteiligt waren.

Die erste AWG überhaupt wurde im Frühling 1954 in Dresden gegründet und heißt heute Sächsische WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT Dresden eG. Basis dafür war die Ende 1953 erlassene Verordnung „Über die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und Rechte der Gewerkschaften”. Inhalt war die Bildung von Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Erweiterung des Wohnungsbaus und die finanzielle Sicherstellung zum Neubau.

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